Kaiserslauternshopping mit Yuyu

Eigentlich ist dieser Post schon längst überfällig, die Shoppingtour durch Kaiserslautern mit Yuyu  ist nun schon ne ganze Weile her. Dennoch lasse ich es mir nicht nehmen darüber zu posten :-)

Wäre da nicht die Sache mit dem lieben Geld gewesen, wäre es wohl nach Frankfurt oder Stuttgart gegangen, aber die Tierarztkosten zwangen mich einen Schritt langsamer zu gehen! (Kätzchen wurden kastriert, Fäden sind raus und sie sind längst wieder auf den Beinen). Was ich richtig toll fand war, dass unser erster Weg direkt zu Douglas führte ;-) Keine Ahnung wie lange wir nun in dem Laden waren, wie viele Lidschatten wir nun ausprobiert hatten, aber jeder wurde fündig :-)

Meine kleine Ausbeute von dem Tag: 
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Klick zum Vergrößern 

 

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“Na, hast du dich hier schon eingelebt? ” – Der Neuanfang

7 Wochen ist mein erster Tag auf der “Neuen Station” schon her und ich muss sagen, dass es mir seitdem deutlich besser geht! Ich hätte das auch niemals für möglich gehalten, dass es so extrem viel ausmacht, wenn man sich auf der Arbeit einfach nicht wohl fühlt.

Ums mal kurz auf den Punkt zu bringen: Die 4 Monate Intensivstation waren echt sehr schlimme Monate für mich. In dieser Zeit hab ich feststellen müssen, dass man für die Arbeit auf einer Intensivstation einfach gemacht sein muss, sonst geht man darin echt unter. Und genau so war es bei mir. Dieser wahnsinnige Druck (der in der Pflege sowieso überall in gewisser Art und Weise herrscht) fühlte sich als frisch examinierte auf einer großen Intensiv noch 1000 mal stärker an. Dazu muss ich sagen, dass ich während meiner Ausbildungszeit KEINEN Einsatz auf einer unserer Intensivstationen hatte! Ich schwamm in diesen 4 Monaten zwischen “Du bist frisch examiniert, es ist klar dass du noch nicht alles können kannst”, “Wenn du mit irgendwas nicht zurecht kommst, dann frag bevor du Fehler machst!” und “Wieso weißt du das nicht?” ,”Du bist viel zu langsam! Das muss schneller gehen!” – es waren 4 Monate zwischen Verständnis und dem Gefühl, trotz Ausbildung einfach nur unfähig zu sein.
Dieses Gefühlschaos wurde durch meinen Mentor tagtäglich verstärkt. Mein ungutes Gefühl startete zu Dienstbeginn schon damit, dass ich mir eher wie ein Klotz an seinem Bein vorkam, er fragte vielleicht mal wies mir geht, aber das wars dann auch schon. Während des Dienstes trifft “Zuckerbrot und Peitsche” die Situation recht gut. Auf der einen Seite sollte ich selbstständig werden, auf der anderen Seite konnte ich aber auch einfach nichts gut genug machen! Egal wie ich was gemacht hab, immer und immer wieder hagelte es Kritik. Vorschläge, wie ich etwas besser machen könnte oder wie ich was besser organisieren könnte , waren eigentlich die absolute Ausnahme! Der Standardsatz war ” Ja, da musste halt schauen wie du das machst”. Auch der Ein oder andere Kollege von Station war nicht unbedingt darauf bedacht mir zu helfen, sondern versuchten mir aus jeder kleine Unsicherheit einen Strick zu drehen und bei Fragen wurde mir das -mal wieder- negativ ausgelegt. Es gab noch viele andere Situatonen, in denen ich mir vorkam wie der letzte Trottel, aber das würde zu keinen Ende mehr führen.
Es gab auch Situationen, in denen ich echt gerührt war, wie nett und hilfsbereit manche Kollegen waren! Das waren die Kollegen, die nicht auf dem totalen Höhenflug waren und wussten, wie schwer es ist, mit dieser riesigen Verantwortung als frisch examinierte Kraft klarzukommen. Diese Kollegen waren auch die, die nicht direkt bei jeder Lästerei dabei waren und auch ab und an mal an den Personen interessiert waren, mit denen sie da täglich zu tun haben. LEIDER hatten diese Leute es nicht richten können, was die anderen zerstört haben.

 

Ab Februar hatte dieser Alptraum endlich ein Ende! Der Versetzungsantrag auf Normalstation wurde genehmigt! Zwar kam ich mir vor, als wäre ich der totale Versager, es stellte sich aber direkt raus, dass dieser Wechsel das beste war, was mir passieren konnte! Schon der Anruf, um einen internen Vorstellungstermin auszumachen, gab mir ein ganz anderes Gefühl als ich es kannte. “Egal wann du kommst, you’re welcome” meinte die Stationssekretärin am Telefon :-)

Ich hatte Angst, dass man in mir den Versager sieht, den ich in mir gesehen hatte, aber das war absolut nicht der Fall! Bei der Einarbeitung war ich die ersten 2 Wochen mit einer Person in einem Bereich eingeteilt und konnte nach und nach mehr alleine machen. Fühlte sich irgendwann echt gut an, doch was hinzukriegen (wenn auch nicht so gut wie die erfahrenen Kollegen). Nachdem man sich etwas kennengelernt hatte, wurde ich dann auch hin und wieder mal was zu meiner Person gefragt. War schon toll, dass man sich auch mal für mich als Mensch und nicht nur als Arbeitskraft interessiert. Auch mit den Azubis kam ich direkt gut klar. Als ich zum ersten Mal um Hilfe gebeten wurde, und ich auch mal nen Tipp geben konnte, war ich echt total happy :-D Klar gibt es auch hier ein oder zwei Kollegen, mit denen man nicht soooo gut kann, aber das ist nicht vergleichbar mit denen, von der Intensiv! Sogar auf die nachgeholte Weihnachtsfeier wurde ich direkt eingeladen und sogar die Oberärztin sprach mit mir und auch mit den Stationshilfen. War schon toll, sich endlich irgendwie angekommen zu fühlen. Es wird zwar noch ein Weilchen dauern, bis ich auch die letzten Zweifel abgelegt hab und den Horror auf der Intensiv vergessen kann, aber ich bin sehr zuversichtlich.

Die Verbesserung am Arbeitsplatz wirkt sich natürlich auch aufs Privatleben aus. Ich bin allgemein viel glücklicher und besser gelaunt, mit mir ist wieder viel mehr anzufangen, ich hab wieder Zeit und Nerven für Sport und ich konnte wieder Kontakt zu alten Freunden aufbauen, die mir in der Vergangenheit sehr sehr stark gefehlt haben <3

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Sportlicher Einstieg für 2013

Sonntag (10.März), das Wetter ist noch recht annehmlich… Was tut man da, wenn man sich auf nen Frühdienst am Montag gefreut, ein paar Minuten später aber dann einen Anruf von einer Kollegin bekommt, ob sie nicht den Frühdienst machen könnte und ich den Mittagsdienst? Ich hatte mal wieder Lust mich aufs Rad zu setzen und ein paar Kilometer an der Saar entlang zu fahren. Also Räder aus dem Keller, Luft in die Reifen gepumpt und ab die Post…
War echt schön zu sehen dass einige Enten und Gänse wieder aus dem Winterurlaub zurückgekehrt sind, vor allem wenn man dann am Saarufer auf einmal eine Entenfamilie mit 2 kleinen, flauschigen und niedlichen Kücken sieht:

 

IMG_0781

 

 

Mein Highlight des Tages begegnete mir aber erst am Ende unserer kleinen Radtour. Schon letztes Jahr während meiner Examensvorbeitungszeit hatte ich auf der Wiese eine Menschenmenge bei einem Spiel/Sport beobachtet, die ich nicht kannte. Damals schon hatte ich mich nicht getraut nachzufragen, aber dieses Jahr sollte alles anders werden! Kaum zurück an der Wiese standen da wieder einige dieser Leute an deren Autos und -wie der Atomi schon sagte- es waren wieder genau diese Leute, die ich schonmal beobachtet hatte.
Zuerst hatte ich mich erfolgreich darum gedrückt, mal hinzugehen und nachzufragen. Aber mir hat das natürlich keine Ruhe gelassen. Zu Hause angekommen hab ich mal fix google angeworfen und nach der Aufschrift von dem Schild geschaut, “Juggerhood of Saar” gefunden und nach kurzem Lesen doch nochmal zur Wiese.
Hab mich dann doch irgendwann (nach gutem Zureden vom Schlumpfinchen <3) getraut mal hinzugehen und wurde prompt zu ner Runde “Zombie” eingeladen :-D
Jugger macht echt super Spaß, auch wenn ich mehr am Steine zählen war als alles andere  ;-)

Leider ist das Training heute ausgefallen, da es für ein Spiel nicht genug Leute sind. Hoffe sehr, dass nächsten Sonntag klappt!

 

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Spontaner Shoppinganfall bei Douglas

Man muss sich schließlich ja auch mal was gönnen :D

CIMG0064(Chubby Stick 07 Super Strawberry, Pleats Please von Issey Miyake)

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Piercingwahn: Wie gehts weiter?

Erst vor gut 4 Wochen hat mich die Sucht nach Metall im Körper wieder gepackt. Piercing Nummer 10 und 11 schmücken nun meinen Körper :) (die Lobes mal nicht mitgezählt)

Gestern hat mich eine unserer Azubis wieder angefixt, mir was neues Stechen zu lassen, wenn ich zum Kontrolltermin fahre, nur kann ich mich absolut nicht entscheiden was ich als nächstes machen lasse.

rechtes Ohr

rechtes Ohr

linkes Ohr

linkes Ohr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was mir persönlich sehr gut gefällt ist eine Kombi aus Tragus und Antihelix, aber auch ein Conch find ich verdammt toll *_* Hatte mir überlegt das Conch ans rechte Ohr zu setzen, genau wie ein Antihelix. Ans linke Ohr wollte ich mir auf jedenfall nochn Tragus machen… wobei ein Conch links auch hübsch wäre. Vielleicht aber auch noch das ein oder andere Helix?!

Was meint ihr?

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Klick deine Zukunft: Gesundheits- und Krankenpfleger/in

klickdeinezukunft

Klick deine Zukunft ist ein Gemeinschaftsprojekt, von FrauSchnattlein ins Leben gerufen, um euch unsere Erfahrungen in unseren Studien und Ausbildungen mitzuteilen und euch so einen kleinen Einblick zu verschaffen, worum es geht.

Ich möchte daher deutlich hervorheben, dass dieses Projekt auf keinen Fall eine professionelle Beratung ersetzt, es geht lediglich um unsere Erfahungen und Eindrücke!

Hier noch keine Übersicht über die Ausbildungen und Studiengänge aus diesem Projekt:

Mellatonin
Ausbildung zur Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste / Fachbereich Information und Dokumentation

FrauSchnattlein
Ausbildung zur Medienkauffrau für Digital und Printmedien

Mllelila
Studium: Romanistik/Germanistik

r0xiiie
Studium: Journalismus

Wiebke
Studium: Grundschullehramt, Deutsch/Mathe/Englisch

Yara
FSJ Kultur

Isadonna (Der Beitrag folgt etwas später, momentan steckt sie in der Klausurphase)
Studium: Physik

Ich weiß es noch, als wäre es gestern gewesen: Die Schullaufbahn neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu und man steht vor der Frage “Was jetzt?” So wie mir, wird es wohl auch vielen (vor allem Mädels) gehen: “ich will Krankenschwester werden!” (seit -ich glaube- 2004 nennt sich dieser Beruf jetzt Gesundheits- und Krankenpflegerin)

Zur Ausbildung
Sie wird durch das Krankenpflegegesetz und die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung geregelt, da diese Ausbildung mit einem Staatsexamen endet und es vom Gesetzgeber notwenig ist, genaue Regelungen zu treffen. In dieser Ausbildung ist keine IHK für euch zuständig, da die Pflege ein Dienstleistungsgewerbe ist. Im Krankenpflegegesetz seht ihr auch genau, dass diese Ausbildung einigen Bundesministerien unterliegt. Weiterhin ist es erwähnenswert, dass jedes Bundesland eine eigene Regelung für die Examina hat, d.h. dass das Examen in Bayern ganz anders aussieht als das Examen im Saarland (mein Examen habe ich im Saarland gemacht).

Welche Voraussetzungen muss ich mitbringen?
Wie bei viele anderen Ausbildungen auch, ist mindestens die Mittlere Reife erforderlich. Es ist kein Geheimnis, dass es hier sehr auf die Noten v.a. in Biologie, Chemie, Deutsch, Sport und Mitarbeit geachtet wird. Laut dem Gesetz ist es aber auch möglich mit einen Hauptschulabschluss und einer Ausbildung zum Krankenpflegehelfer in diese Ausbildung zu kommen, da diese sehr anspruchsvoll ist (hier verweise ich auf das Krankenpflegegesetz und die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung, da dort alles nochmal ganz genau beschrieben ist).

Ich erwähne oben explizit, dass auf die Deutschnote geachtet wird. Ohne ausreichende Deutschkenntnisse kommt man in diesem Beruf nicht weit, da ein Fachaufsatz das schriftliche Examen bildet. Es ist auch explizit im Krankenpflegegesetz als Bedingung erwähnt! (Meine Erfahrung ist es, dass deswegen schon Ausbildungen in der Probezeit vom AG beendet wurden, aber ich will euch keine Angst machen ;-) )
Meine Empfehlung BEVOR ihr euch für diese Ausbildung entscheidet: Macht ein Pflegepraktikum oder ein FSJ in diesem Bereich! Es liegt leider nicht jedem, mit kranken Menschen zu arbeiten und diese mit allem drum und dran zu versorgen. Sieht auch im Bewerbungsgesrpäch gut aus, wenn ihr wisst, was auf euch zukommt!

Momentan spielt die Regierungen mit dem Gedanken, das Abitur als Vorraussetzung für einen Pflegeberuf festzulegen. Deutschland ist eines der wenigen Ländern, in denen dies noch nicht der Fall ist.

Wie lange dauert die Ausbildung?
Die Ausbildungsdauer ist ebenfalls gesetzlich geregelt und beträgt 3 Jahre. Die Probezeit beträgt 6 Monate.

Was lerne ich in der Theorie?
Im theoretischen Teil der Ausbildung lernt ihr erstmal vieles, um eure Sozialkompetenzen auszubauen (immerhin sind wir in einem sozialen Beruf). Natürlich lernt ihr auch eine ganze Palette an Krankheitsbildern kennen wie z.B. Asthma, Morbus Crohn, Tumorerkrankungen im ganzen Körper und wie ihr als Pflegepersonal bei der Therapie mitwirken könnt. Ebenso wichtig ist das Lernen im Umgang mit Medikamenten, Hygienevorschriften, praktische Techniken wie z.B. Blutentnahmen, Lagerungstechniken, aber auch die Selbstwahrnehmung, wie ihr eure Patienten richtig informiert, ihr eure Beraterfunktion richtig wahrnehmt und wie ihr die euch anvertrauten Menschen wieder zur Selbständigkeit anleitet.
In der Berufsschule werdet ihr natürlich genau über die gesetzlichen Grundlagen informiert (nicht nur das Krankenpflegegesetz, auch so Gesetze wie das Medizinproduktegesetz oder wie es rechtlich zum Thema “Körperverletzung” oder “Freiheitsberaubung” ausssieht). Die Lehrer bereiten euch dann auch auf das Zwischenexamen und das Staatsexamen vor. Hier erwähnenswert ist, dass beide Examina aus einem theoretischen Teil (fallbezogener Fachaufsatz) und einem mündlichen Teil bestehen (Berufliches Selbstverständnis, Zusammenarbeit und Mitwirkung bei Therapie, Informieren, Beraten & Anleiten bezogen auf einen Fall), was aber alles in der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung beschrieben ist.

Was lerne ich in der Praxis?
In den Praxiseinsätzen seid ihr im Pflegealltag!
Eure Einsätze und deren Dauer sind -wie auch sonst- genau im Gesetz vorgeschrieben.
Ihr werdet aber nicht nur im Krankenhaus eingesetzt sein. Ein wachsender Ast in der Pflege ist alles “ambulante”. (Ambulant geht vor Stationär!) Ihr werdet auf einer Sozialstation bzw. in einem Ambulanten Pflegedienst eingesetzt, d.h. ihr fahrt mit einer euch zugeteilten Person zu den Leuten nach Hause um sie dort zu duschen, zu waschen, ihnen auch mal eine Mahlzeit zu kochen, um Medikamente zu richten, Kompressionsstrümpfe an-/auszuziehen, aber auch zur Wundversorgung (bekannt ist z.b. das “offene Bein” oder “Ulcus Cruris”) oder um sie bei der Insulingabe zu unterstützen.
Im Krankenhaus werdet ihr dann von Urologie über Gynäkologie, Neurologie, Chirurgie, Psychiatrie, Innere Medizin und einer Reha-Station alles durchmachen um rundherum einen Einblick zu haben. Ihr könnt nach eurer Ausbildung nämlich auch in einem Pflegeheim arbeiten, daher waren von unserem AG auch Einsätze in Pflegeheimen für alte Menschen und/oder für Menschen mit Behinderungen vorgesehen.
In der Praxis werdet ihr dann den Umgang mit Patientenunterlagen lernen, ihr werdet lernen wie man Vitalzeichen misst und den Patienten richtig beobachtet, wie man Medikamente verabreicht, wie man Blut nimmt, venöse Zugänge legt (das ist von Haus zu Haus unterschiedlich ob ihr das dürft) wie man einen Menschen richtig pflegt (hier auch der Umgang mit allerhand Exkrementen,), wie man Verbände wechselt, wie ihr richtig dokumentiert, wie die ihr die ärztliche Visite begleitet etc. etc.
Sicherlich werdet ihr auch die ein oder andere Reanimation mitbekommen (v.a. bei Einsätzen auf Intensivstationen), aber das kommt auch auf Normalstation vor.
Bedenkt aber bitte immer: Ihr seid Pflegekräfte, keine Ärzte! Ihr “kompensiert” quasi das, was eure Patienten nicht (mehr) können!
In meinen Einsätzen war immer eine Bezugsperson für mich ausgesucht worden, die mich durch den Einsatz begleitet und mir alles gezeigt hat. Ich durfte dann alle meinem Ausbildungsstand entsprechenden Tätigkeiten nach und nach selbst ausführen. Bei mir in der Ausbildung galt die Devise: Was man in der Schule gelernt hat, durfte man dann auch in der Praxis. Natürlich musste die Person, die für mich verantwortlich war, darauf achten, dass ich alles richtig mache. Am Ende eurer Ausbildung werdet ihr dann einige Patienten mehr oder weniger “alleine” betreuen können. Eben diese Versorgung einer kleinen Patientengruppe stellt das praktische Examen dar.

Wie sieht es in der Zukunft aus? 
Pflegekräfte werden immer gebraucht, momentan viele im ambulanten Bereich. Es werden auch viele Fachkräfte gesucht z.B. für Anästhesie- und Intensivmedizin. Es ist aber auch möglich in Facharztpraxen (z.B. Dialysezentren), Kurzzeitpflegeeinrichtungen, Pflegeheimen oder Gesundheitszentren zu arbeiten. Ich persönlich stelle keine Prognose auf, wie sich das in den nächsten Jahren verändern wird, dazu ist die Branche viel zu lebendig. Es eröffnen sich aber auch nach und nach neue Einsatzorte. Eine recht neue Spalte sind z.B. die Pflegestützpunkte.

Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten
In der Regel könnt ihr euch nach ca. 2 Jahren Berufserfahrung nach eurem Examen für eine Fachweiterbildung entscheiden (wobei das auch wieder davon Abhängig ist welche Weiterbildung ihr macht, aber Berufserfahrung ist immer! eine gute Vorraussetzung). Einige Beispiele:
Fachkrankenpflege Intensiv- und Anästhesie
Fachkrankenpflege Hygiene
Fachkrankenpflege Psychiatrie
Fachkrankenpflege Hospiz
Stations- und Fachbereichsleitung
Pflegedienstleitung
mehrere Studiengänge: z.B. Pflegemanagement, Pflegeberater, Lehrer für Pflegeberufe etc.

Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Einblick in den Bereich der Gesundheits- und Krankenpflege verschaffen. Mein Examen habe ich 2012 auf einer internistischen Station (Kardio/Pulmo) gemacht. Nach einer kurzen Zeit auf einer Intensivstation arbeite ich nun auf einer Neurologie und dort fühle ich mich echt wohl!
Bei Fragen stehe ich euch gerne zur Verfügung, einfach ein Kommi schreiben und ich antworte euch dann!

Eure Mariposa

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Auf der Suche nach einem fahrbaren Untersatz

… sind meine Nerven ganz schön strapaziert worden.

Ich will gar nicht viel von der Misere mit Citroen und Toyota reden (Toyota hat den Knall eindeutig am wenigsten gehört und mehr als nur einen Vogel dabei abgeschossen!), vielmehr will ich von dem Auto berichten, das ab Donnerstag vor meiner Haustüre parkt :-)
Der Wagen ist ein Jahreswagen, 3-Türer, hat 21.800km, unfallfrei, 69PS bei 1.229 cm³ und EURO 5. Die Aussattung ist auch echt nich von schlechten Eltern. Auf der Website des Autohauses ist alles aufgelistet worden, ich habs mal so übernommen: [...]

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Ich habe fertig!

3 Jahre sind nun fast vorbei (hab nun noch Urlaub bis zum Ende des Monats) und  ab dem 1.10 beginnt der Ernst des Lebens: Als examinierte Gesundheits- und Krankenpflegerin werd ich auf der operativen Intensivstation anfangen :-)

Wie sagte eine Sprecherin auf meiner Examensfeier so schön?  “Sobald jemand in einer Sache Meister geworden ist, sollte er in einer neuen Sache Schüler werden.” (Gerhart Hauptmann)

Ich finde,dieses Zitat trifft verdammt gut auf mich zu,weil ich während meiner Ausbildungszeit nicht auf einer Intensivstation eingesetzt war (Stroke Unit zählt ja nicht wirklich). Man kann also sagen, dass ich da fast komplettes Neuland betrete. Und damit ich an meinen ersten Tagen nicht total blöd da stehe, hab ich auch direkt mal nen Batzen Geld investiert um mich vorbereiten zu können (wieso zur Hölle ist Fachliteratur so arschteuer? -.-’) :

 

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Letzte Woche kam…

… mein Arbeitsvertrag :-D *wuhuu*

Damit dieser wirksam wird, muss ich allerdings noch mein Examen mit mindestens ner 3 bestehen und den betriebsärztlichen Krempel über mich ergehen lassen. Ist das alles geschafft, erwartet mich ein Festvertrag ohne Probezeit, der mit dem Eintritt in das gesetzliche Rentenalter endet. (ob ich so lange dort dort bleibe istja natürlich ne andere Sache, vor allem in dem Beruf…)

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Immer wieder Sonntags *1803*

|Gesehen| viele lustige Bilder |Gelesen| FORUM- Das Wochenmagazin |Gehört| Gauck  |Getan| freies Wochenende genossen! |Gegessen| Erdbeerkuchen <3 |Getrunken| Mineralwasser |Gedacht| “Mach endlich die Augen auf, ich bin da!” |Gefreut| Meine Babys :) |Gewünscht| Die nächste Woche soll ganz schnell vergehen! |Gekauft| Wocheneinkauf |Geärgert| über Menschen, die ungefragt in mein Leben stolpern und Menschen, die einfach nicht wahrhaben wollen, dass man sich für sie interessiert! |Geklickt| DrawSomething |Gestaunt| Bald bin ich examiniert *_*

 

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